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Dellach im Drautal  |  Kärnten
Die Freiwillige Feuerwehr Draßnitzdorf wurde im Jahr 1912 als jüngste der drei Wehren des Oberkärntner Luftkurortes Dellach im Drautal gegründet. Schon 1911 wurde mit dem Bau eines Spritzenhauses begonnen und bereits im Gründungsjahr ein Hydrophor (der heute noch in unserem Besitz ist) angeschafft. Die erste Motorspritze konnte 1935 in Dienst gestellt werden. 1964 bzw. 1983 wurden die noch heute funktionstüchtigen Trag- kraftspritzen VW-75 und VW-Matic angekauft und zur Gänze aus Mitteln der Kameradschaftskasse bezahlt. Verheerend wirkte sich das Jahr 1914 aus, als fünf Feuerwehr- männer in den Fluten des Hochwasser führenden Draßnitzbaches ihr Leben lassen mussten. Die erste große Bewährungsprobe gab es gegen Ende des Ersten Weltkrieges, als im August 1918 ein verheerender Brand gleich mehrere Gebäude in der Ortschaft Grientschnig einäscherte. Die Hochwasser der Jahre 1965/66 hielten die Wehr tagelang in Atem, ebenso wie zahlreiche Großbrände, u. a. jener der Taurer Fabrik im Jahr 1930 und der Pirker Fabrik 1984. Leider nur in noch allzu guter Erinnerung die Brandnacht vom 19. Juli 2005, in der die Produktionshalle der Firma Europlast vernichtet wurde. Viel Arbeit, aber auch große Freude, bereitete der Neubau des Rüsthauses in den Jahren 1975/76, um so dem ersten Lösch- fahrzeug der Wehr, einem Mercedes Unimog U-125, welcher als Katastrophenhilfsfahrzeug der Gemeinde auch zur Schnee- räumung eingesetzt wurde, einen entsprechenden Stellplatz zu errichten.
Gründungsmannschaft 1912
Fahnenweihe 1923
2002
Nach über 26 Jahren Dienst wird der Unimog durch ein modernes, leistungsstarkes Allrad-Löschfahrzeug mit Bergeausrüstung (LFB-A) ersetzt. Neben der “normalen” Pflichtbeladung für Brandeinsätze sorgen nun eine Seilwinde sowie Greifzug, FORCE-Rettungsgerät und jede Menge an Seilen, Schäkeln und Haken sowie ein Hebekissensatz dafür, auch der immer größer werdenden Zahl an technischen Einsätzen wirkungsvoll und effizient begegnen zu können.
Am 16. März verstirbt Ehren-Brandinspektor Rudolf Trebesiner im Alter von 84 Jahren in Wien. Er gehörte einer Kommandantengeneration an, wie es sie heute nur mehr selten gibt. Einer Generation, deren Wort nicht nur in der eigenen Wehr, sondern auch über Gemeinde- und Abschnittsgrenzen hinaus gehört und geachtet wurde. 65 Jahre Zugehörigkeit zur Feuerwehr Draßnitzdorf, davon 32 Jahre als Orts- und 12 Jahre als Gemeindefeuerwehrkommandant lassen nur vage erahnen, wieviel Zeit zum Wohl und zur Sicherheit der Allgemeinheit er dabei aufgebracht hat. So konnten unter seiner Kommandantschaft u. a. das erste Löschfahrzeug angeschafft und der Neubau des (alten) Rüsthauses realisiert werden.
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